Wenn die Natur nach dem langen dunklen Winter wieder erwacht und alles zu sprießen beginnt, dann ist das für die meisten Menschen ein Grund zur Freude. Es sei denn, Sie sind Allergiker und leiden Jahr für Jahr unter dem Pollenflug.
Ständiges Niesen, eine laufende Nase und tränende Augen sind für den Betroffenen häufig sehr quälend. Oft kommt zusätzlich ein Gefühl der Abgeschlagenheit dazu, denn das Immunsystem der Allergiker arbeitet auf Hochtouren, um die eindringenden Pollen zu bekämpfen.
Wenn die Augen durch eine allergische Reaktion jucken, gerötet sind, tränen und brennen, wünscht man sich schnelle Hilfe. Der Wirkstoff Azelastin in den ALLERGO-AZELIND Augentropfen von DoppelherzPharma blockiert die Bindungsstellen des Entzündungsbotenstoffes Histamin, der die unangenehmen Allergie-Symptome auslöst, und sorgt so besonders rasch für Linderung.
PZN |
17273707 |
Anbieter |
Queisser Pharma GmbH & Co. KG |
Packungsgröße |
6 ml |
Packungsnorm |
N1 |
Produktname |
ALLERGO-AZELIND DoppelherzPharma 0,5mg/ml |
Darreichung |
Augentropfen |
Monopräparat |
ja
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Wirksubstanz |
Azelastin hydrochlorid |
Rezeptpflichtig |
nein
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Apothekenpflichtig |
ja
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Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack jedes Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 6 Wochen anwenden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allergische Bindehautentzündung (jahreszeitlich bedingt): |
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Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene |
1 Tropfen pro Auge |
2-mal täglich |
morgens und abends |
Allergische Bindehautentzündung (ganzjährig): |
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Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene |
1 Tropfen pro Auge |
2-mal täglich |
morgens und abends |
Höchstdosis: Bei Bedarf kann die tägliche Dosis auf 4-mal täglich 1 Tropfen pro Auge gesteigert werden. |
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Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt getragen werden. |
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Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von akuten Infektionen des Auges.
- Allergische Bindehautentzündung
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Dringen allergieauslösende Substanzen in den Körper, wird der Botenstoff Histamin an den Schleimhäuten von Augen und Nase frei gesetzt und sie entzünden sich. Der Wirkstoff verhindert die allergische Reaktion, indem er Histamin von den Schleimhäuten fernhält. Auf diese Weise bekämpft der Wirkstoff innerhalb von Minuten die unangenehmen allergischen Symptome an Augen und Nase wie Jucken, Rötung, Schwellung oder Niesen.
bezogen auf 1 ml Tropfen
0,5 mg Azelastin hydrochlorid
0,456 mg Azelastin
0,125 mg Benzalkonium chlorid
+ Dinatrium edetat-2-Wasser
+ Hypromellose 2910
+ Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend)
+ Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
+ Wasser für Injektionszwecke
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 4 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 12 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Reizerscheinungen am Auge
- Geschmacksstörungen (Bitterer Geschmack)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff, der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Gebrauchsinformation.