Die Umckaloabo® 20 mg Filmtabletten werden als pflanzliches Arzneimittel zur symptomatischen Behandlung von Beschwerden angewendet, die bei einer akuten Bronchitis auftreten. Das Arzneimittel enthält den anti-infektiven und schleimlösenden Spezialextrakt EPs® 7630 aus der südafrikanischen Kapland-Pelargonie. Dieses Medikament enthält also den gleichen Wirkstoff, im Unterschied zu den Umckaloabo® Tropfen zur Wirkung bei akuter Bronchitis ist es alkoholfrei. Damit wird diese Darreichungsform des Medikaments besonders gern von Personen in der Behandlung angewendet, die auf alkoholische Bestandteile im Arzneimittel verzichten wollen oder müssen.
Der rein pflanzliche Wirkstoff wird in einem aufwändigen Verfahren zu den alkoholfreien Tabletten verarbeitet. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt geworden.
Die Filmtabletten sind der ideale Begleiter auch für die Behandlung und Anwendung unterwegs. Die Einnahme des Arzneimittels ist sehr komfortabel.
Umckaloabo® Filmtabletten
• Mit anti-infektivem Trockenextrakt EPs® 7630 aus Pelargonium sidoides-Wurzeln
• Lindern die belastenden Symptome einer akuten Bronchitis
• Beschleunigen die Heilung
• Sind praktisch für unterwegs
• Haben keine bekannten Wechselwirkungen
• Sind alkoholfrei
Anwendung und Dosierung von Umckaloabo® Filmtabletten
Die Dosierung dieses Arzneimittels ist so gewählt, dass eine Umckaloabo® 20 mg Filmtablette dem Wirkstoffgehalt von 30 Tropfen Umckaloabo® entspricht. So lässt sich eine optimale Wirkung erzielen. Daher sind Umckaloabo® 20 mg Filmtabletten für Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahren geeignet.
Anwendung von Umckaloabo Filmtabletten
Falls vom Arzt nicht anders verordnet: Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre nehmen 3-mal täglich 1 Filmtablette dieses Arzneimittels ein.
Nehmen Sie das Arzneimittel bitte morgens, mittags und abends mit etwas Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser) ein.
Wie lange sollten Sie Umckaloabo® Filmtabletten einnehmen?
Es empfiehlt sich, die Behandlung mit dem Arzneimittel nach dem Abklingen der Krankheitssymptome noch mehrere Tage fortzuführen, um einen Rückfall mit wiederkehrenden Beschwerden zu vermeiden. Die Behandlungsdauer sollte 3 Wochen nicht überschreiten.
Wirkstoff: Pelargonium-sidoides-Wurzeln-Trockenextrakt
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien).
PZN |
00148843 |
Anbieter |
Dr.Willmar Schwabe GmbH & Co.KG |
Packungsgröße |
60 St |
Produktname |
Umckaloabo 20mg |
Darreichung |
Filmtabletten |
Monopräparat |
ja
|
Wirksubstanz |
Pelargonium sidoides-Wurzel-Trockenextrakt (6,25-11,11:1); Auszugsmittel: Ethanol 11% (m/m) |
Pfl. Arzneimittel |
ja
|
Rezeptpflichtig |
nein
|
Apothekenpflichtig |
ja
|
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Bei der Einnahme sollten Sie aufrecht stehen oder sitzen.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 3 Wochen angewendet werden. Die Anwendung sollte nach eingetretener Beschwerdefreiheit noch mehrere Tage fortgesetzt werden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene |
1 Tablette |
3-mal täglich |
morgends, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit |
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Atemnot, Fieber, eitriger oder blutiger Auswurf auftreten.
- Bronchitis, in der akuten Phase
bezogen auf 1 Tablette
20 mg Pelargonium sidoides-Wurzel-Trockenextrakt (6,25-11,11:1); Auszugsmittel: Ethanol 11% (m/m)
+ Maltodextrin
+ Cellulose, mikrokristalline
+ Lactose-1-Wasser
+ Croscarmellose natrium
+ Siliciumdioxid, gefällt
+ Magnesium stearat (pflanzlich)
+ Hypromellose
+ Macrogol 1500
+ Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
+ Eisen(III)-oxid
+ Titandioxid
+ Talkum
+ Simeticon
+ Sorbinsäure
+ Methylcellulose
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Lebererkrankungen
- Nierenerkrankungen
- Erhöhte Blutungsneigung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Sodbrennen
- Durchfälle
- Magenschmerzen
- Anstieg der Leberwerte
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.