Vitamin B6 Hevert ist besonders wichtig für
• Nervensystem
• Energiestoffwechsel
• Homocystein-Stoffwechsel
• Immunsystem
Vitamin B6 Hevert auf einen Blick:
• Vegan und glutenfrei
• Kleine, leicht schluckbare Tabletten (Tablette ist teilbar)
• In 3 Packungsgrößen erhältlich (50, 100 und 200 Tabletten)
• Auch als Injektionspräparat erhältlich
Vitamin B6 für Nervensystem und Stoffwechsel
Vitamin B6 gehört zu der wichtigen Gruppe der insgesamt acht B-Vitamine. Es ist an vielen zentralen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Dazu gehören die Umwandlung und der Einbau von Eiweiß sowie der Aufbau und Schutz von Nervenverbindungen. Vitamin B6 ist außerdem wichtig für das Immunsystem.
Es kommt in geringen Mengen in fast allen Lebensmitteln vor. Gute Quellen sind tierische Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Fisch, aber auch pflanzliche Lebensmittel wie Kohl, grüne Bohnen, Kartoffeln, Bananen, Vollkornprodukte und Nüsse. Allgemein kann Vitamin B6 aus tierischen Quellen vom Körper besser verwertet werden. Deshalb sollten insbesondere Vegetarier und Veganer auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6 achten und den Vitamin-Spiegel regelmäßig überprüfen.
Für wen ist die Einnahme von Vitamin B6 Hevert besonders ratsam
Von der Einnahme von Vitamin B6 Hevert profitieren vor allen Menschen mit Vitamin B6-Mangel oder erhöhtem Bedarf, zum Beispiel
• bei vegetarischer oder veganer Ernährung
• bei einseitiger Ernährung (Fastfood, Fertiggerichte)
• in Schwangerschaft oder Stillzeit
• im höheren Alter
• bei übermäßigem Konsum von Alkohol und Nikotin
• bei chronischen Verdauungsstörungen
• bei Einnahme der Pille
Symptome eines Vitamin B6-Mangels
Leiden Sie unter geröteter, schuppiger Haut, vor allem um Mund, Nase und Augen, Entzündungen an den Lippen und im Mund? Sind Sie müde, können nicht schlafen, sind oft reizbar und niedergeschlagen oder sogar depressiv? Haben Sie eine Nervenentzündung und Empfindungsstörungen bei sich bemerkt? All das können Hinweise auf eine Unterversorgung mit Vitamin B6 sein. Bei Babys und kleinen Kindern kann ein Mangel das Nervensystem stark erregen und es kann zu Krampfanfällen kommen. Sprechen Sie in einem solchen Fall Ihren Arzt darauf an. Auch der Anstieg der Homocystein-Konzentration im Blut (erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall) kann ein Hinweis auf einen Vitamin B6-Mangel sein.
Ursachen eines Vitamin B6-Mangels
Wer dauerhaft Medikamente einnimmt, sollte seinen Vitamin B6-Spiegel im Blick haben. Die Einnahme bestimmter Arzneimittel (z. B. die „Pille“, Antibiotika, Tuberkulose-Medikamente) sowie regelmäßiger Konsum von Alkohol und Zigaretten, einseitige Ernährung (Fastfood, Fertiggerichte oder streng vegetarische oder vegane Ernährung) oder bestimmte Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose, schwere Verdauungsstörungen, Glutenunverträglichkeit) sorgen dafür, dass Vitamin B6 nicht gut vom Körper aufgenommen werden kann. Deshalb sollte insbesondere in diesen Fällen auf eine gute Versorgung mit Vitamin B6 geachtet werden.
Wirkstoff: Pyridoxinhydrochlorid 100 mg (Vitamin B6)
Anwendungsgebiete: Behandlung einer peripheren Neuropathie infolge eines durch Arzneimitteleinnahme verursachten Vitamin B6-Mangels. Behandlung von pyridoxinabhängigen Stoffwechselstörungen (z.B. Homocystinurie). Vitamin B6-Mangel bedingte Krämpfe bei Neugeborenen und Säuglingen.
PZN |
04490283 |
Anbieter |
Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG |
Packungsgröße |
100 St |
Packungsnorm |
N3 |
Produktname |
Vitamin B6 Hevert |
Darreichung |
Tabletten |
Monopräparat |
ja
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Wirksubstanz |
Pyridoxin hydrochlorid |
Rezeptpflichtig |
nein
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Apothekenpflichtig |
ja
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Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Bei langfristiger Einnahme (mehrere Monate bis Jahre) von Pyridoxin (Vitamin B6) in Dosen über 50 mg/Tag sowie bei kurzfristiger Einnahme (2 Monate) hoher Dosen (über 1 g/Tag) kann es zu einer nervenschädigenden Wirkung, unter anderem zu lokalen Nervenleiden mit Missempfindungen und zu Störungen der Bewegungsabläufe kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. |
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Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. |
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- Behandlung von Nervenerkrankung durch Vitamin B6-Mangel mit Medikamenten als Ursache
- Behandlung von Vitamin B6-Mangel einschließlich verschiedene Formen pyridoxinabhängiger Störungen
- Erhaltungstherapie nach Vitamin B6-abhängigen Krampfanfällen
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein Vitamin. Er steuert im Körper eine Reihe von Stoffwechselvorgängen, zum Beispiel die Herstellung von Eiweißbestandteilen, von Botenstoffen des Nervensystems wie Adrenalin und die Herstellung des roten Blutfarbstoffes. Außerdem beeinflusst er die Blutgerinnung. Ein Mangel an Pyridoxin kann sich daher durch Blutarmut oder Schäden an Nerven, Haut oder Schleimhaut äußern.
bezogen auf 1 Tablette
100 mg Pyridoxin hydrochlorid
82,27 mg Pyridoxin
+ Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
+ Cellulose, mikrokristalline
+ Magnesium stearat
+ Maisstärke
+ Siliciumdioxid, hochdisperses
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Lokales Nervenleiden mit Missempfindungen, bei langfristiger Anwendung (über 50 mg/Tag) oder bei kurzfristiger Anwendung hoher Dosen (über 1 g/Tag)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Überempfindlichkeit
- Hautreaktion mit:
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Hautausschlag
- Kreislaufzusammenbruch mit Blutdruckabfall (Schock)
- Erkrankung des Magen-Darm-Trakts
- Übelkeit
- Andere Magen-Darm-Beschwerden
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.