Fördert sanft die natürliche Darmbewegung:
Macrogol bindet Wasser im Verdauungstrakt, wodurch es den Stuhl auf natürliche Weise aufweicht. Das Stuhlvolumen wird erhöht und in der Folge wird die Bewegung der Darmwand angeregt und so die Verstopfung gelöst. Der bewährte Wirkstoff Macrogol wirkt abführend, da der Wirkstoff Wasser anzieht und so das Volumen des Stuhls erhöht. Der Stuhl wird durch den erhöhten Wassergehalt weicher, was die Ausscheidung erleichtert. Die Aktivität des Darms wird angeregt und so der aufgeweichte Stuhl zum Darmausgang transportiert. Macrogol ist im Allgemeinen verträglich und wird so gut wie nicht aus dem Darm ins Blut aufgenommen: Der Wirkstoff wird unverändert mit dem Stuhl ausgeschieden. Die enthaltenen Elektrolyte helfen, die normalen Spiegel an körpereigenem Natrium, Kalium und Wasser beizubehalten, während die Verstopfung behandelt wird.
Abführen ohne Elektrolytverlust:
Verstopfungen und das Abführen können zu einem Ungleichgewicht im Wasser- und Mineralwasserhaushalt führen. Die in Macrogol Aristo® plus Elektrolyte enthaltenen Elektrolyte können helfen, die normalen Spiegel von körpereigenem Natrium, Kalium und Wasser beizubehalten und gleichen potenzielle Verluste an körpereigenen Elektrolyten während der Darmentleerung aus.
Gut verträglich und ohne Gewöhnungseffekt:
Der Wirkstoff Macrogol ist im Allgemeinen verträglich und wird so gut wie nicht aus dem Darm ins Blut aufgenommen: Der Wirkstoff wird unverändert mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Gefahr einer Gewöhnung bzw. einer Dosissteigerung besteht selbst nach langfristiger Einnahme nicht. Macrogol Aristo® plus Elektrolyte ist ohne Lactose hergestellt.
Einfache Anwendung:
Der Wirkstoff Macrogol steht als Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen zur Verfügung. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren können entsprechend den individuellen Bedürfnissen und der Schwere der Verstopfung 1-3 Mal täglich einen Beutel in 125 ml Wasser auflösen und trinken.
Angenehmer Geschmack:
Macrogol Aristo® plus Elektrolyte hat ein mildes Zitronen-Limetten-Aroma.
Wirkstoffe: Macrogol 3350, Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat, Kaliumchlorid
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von chronischer Verstopfung bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren.
Häufige Fragen und Antworten
Was ist Macrogol Aristo® plus Elektrolyte und wofür wird es angewendet?
Macrogol Aristo® plus Elektrolyte ist ein Abführmittel zur Behandlung von chronischer Verstopfung bei Erwachsenen und Jugendlichen. Es wird nicht empfohlen bei Kindern unter 12 Jahren. Macrogol Aristo® plus Elektrolyte verhilft Ihnen zu einem leichteren Stuhlgang, auch wenn Sie für eine längere Zeit unter Verstopfung litten.
Wie wird Macrogol Aristo® plus Elektrolyte angewendet?
Dieses Arzneimittel kann zu jeder beliebigen Zeit und unabhängig von der Aufnahme von Nahrungsmitteln und Getränken eingenommen werden. Für Erwachsene und Jugendliche beträgt die empfohlene Dosis abhängig von der Schwere Ihrer Verstopfung 1 bis 3-mal täglich 1 Beutel.
− Öffnen Sie den Beutel und geben Sie den Inhalt in ein Glas.
− Fügen Sie ein ½ Glas (ca. 125 ml) Wasser hinzu.
− Rühren Sie so lange gut um, bis sich das Pulver aufgelöst hat und die Macrogol Aristo® plus Elektrolyte Lösung klar oder leicht trüb ist, und trinken Sie sie anschließend.
Wie lange wird Macrogol Aristo® plus Elektrolyte angewendet?
Die Behandlung mit Macrogol Aristo® plus Elektrolyte dauert in der Regel ca. 2 Wochen. Wenn Sie Macrogol Aristo® plus Elektrolyte länger einnehmen müssen, fragen Sie bitte Ihren Arzt. Wenn Ihre Verstopfung durch eine Krankheit wie Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose (MS) verursacht wird, oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Verstopfung verursachen, kann Ihr Arzt Ihnen möglicherweise raten, Macrogol Aristo® plus Elektrolyte länger als 2 Wochen einzunehmen. Für die langfristige Behandlung kann die Dosis normalerweise auf 1 oder 2 Beutel pro Tag gesenkt werden.
PZN |
18858551 |
Anbieter |
Aristo Pharma GmbH |
Packungsgröße |
50 St |
Packungsnorm |
N3 |
Produktname |
Macrogol Aristo plus Elektrolyte |
Darreichung |
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen |
Rezeptpflichtig |
nein
|
Apothekenpflichtig |
ja
|
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Bauchschmerzen und Blähungen sowie zu Durchfällen und Erbrechen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. |
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Allgemeine Dosierungsempfehlung: |
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Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene |
1 Beutel |
1-3 mal täglich |
unabhängig von der Mahlzeit |
Es kann sinnvoll sein, im Laufe der Behandlung die Dosis zu reduzieren. |
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- Verstopfung, wenn sie chronisch ist
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Durch die Kombination mehrerer Salze wird in kurzer Zeit sehr viel Wasser in den Darm gezogen und damit eine gründliche Abführung und Darmentleerung erreicht.
bezogen auf 13,72 g Pulver = 1 Beutel
13,125 g Macrogol 3350
0,3507 g Natriumchlorid
0,3507 g Kochsalz
0,1785 g Natriumhydrogencarbonat
0,1785 g Natron
0,1785 g Natrium bicarbonat
0,0466 g Kaliumchlorid
65 mmol/l Natrium-Ion
insgesamt 5,4 mmol/l Kalium-Ion
53 mmol/l Chlorid
17 mmol/l Hydrogencarbonat-Ion
+ Acesulfam kalium
+ Zitronen-Aroma, DC 210 PH (DC 50210), Pulver, Givaudan
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Magen- oder Darmdurchbruch oder Gefahr eines Durchbruchs
- Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
- Darmverschluss
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
- Toxisches Megakolon (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten kann)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Allergische Reaktionen
- Akute starke allergische Reaktion die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Hautausschlag
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckreiz (Pruritus)
- Elektrolyt- und Flüssigkeitsmangel-Zustände (Dehydratationen)
- Elektrolytstörungen
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Natriummangel
- Kopfschmerzen
- Krampfanfälle
- Durchbruch der Speiseröhre (Ösophagusperforation)
- Speiseröhrenriss
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Bauchschmerzen
- Durchfälle
- Erbrechen
- Übelkeit
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Blähungen
- Ungewöhnliche Magen-Darm-Geräusche
- Entweichen von Darmgasen
- Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus
- Wassereinlagerungen in den Beinen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.